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Ratgeber Weinöffner – so bekommst du jede Flasche auf

Der Weinöffner An einem gemütlichen Abend mit Freunden geht nichts über ein leckeres Glas Wein. So kann man die Sorgen des Alltags vergessen und sich einfach mal fallen lassen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Weinöffner. Doch welcher ist eigentlich der beste und worauf muss man bei der Auswahl achten? Genügt ein T-Korkenzieher oder muss es ein Überdruckmodell sein? Auf diese und viele weitere Fragen gehen wir im Rahmen unseres kurzen Ratgebers ein. So findest du ganz leicht das passende Modell für dich.
Besonderheiten
  • Weinflaschen unkompliziert öffnen
  • handliches Design
  • günstige Preise
  • auch elektrische Ausführungen erhältlich

Weinöffner Test & Vergleich 2018

Top-Themen: Hersteller, Top 4, Erfahrungen, FAQ

Weinflaschen sind meistens mit einem Verschluss aus Kork oder Plastik verschlossen. Um den Wein zu genießen, brauchst du einen speziellen Öffner, mit dem du ihn entfernen kannst. Der Aufbau der meisten Öffner ist ähnlich. In der Regel bestehen sie aus einem Griff und einer Spindel, mit der der Korken durchbohrt und herausgezogen wird.

Wie das Ganze genau funktioniert, kann von Modell zu Modell ganz unterschiedlich sein. Am weitesten verbreitet sind die manuellen Weinöffner. Das heißt, dass du die Spindel selbst hereindrehst und den Korken mit eigener Kraft herausziehst. Mittlerweile gibt es aber auch schon eine große Bandbreite an Öffnern mit elektrischem Antrieb. Auch mit Gaskartuschen und Tischspannern ausgestattete Öffner findest du in einer großen Auswahl. Die verschiedenen Besonderheiten der einzelnen Modelle sehen wir uns in Abschnitt 3 noch einmal genauer an. Hier erfährst du auch, welche anderen Dinge bei der Auswahl noch eine Rolle spielen. Dabei gehen wir unter anderem auf die Materialauswahl und verschiedene Extras ein.

Vor- und Nachteile

VorteileNachteile
  • einfaches Öffnen von Weinflaschen
  • verschiedene Ausführungen für jeden Bedarf erhältlich
  • handliche Größe
  • relativ preisgünstig
  • Nutzung erfordert am Anfang etwas Übung

Wie du den richtigen Weinöffner findest – klassisch oder modern

Wenn man sich auf die Suche nach einem Korkenzieher macht, stellt man fest, dass es gar nicht so einfach ist, das passende Modell zu finden. Das liegt daran, dass es ganz unterschiedliche Ausführungen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen gibt. Damit du einen ersten Überblick bekommst, stellen wir dir die wichtigsten an dieser Stelle einmal vor. Den Anfang macht der T-Korkenzieher.

Die verschiedenen Typen von Korkenziehern

Der klassische T-Korkenzieher

Der T-Korkenzieher ist die mit Abstand älteste und am weitesten verbreitete Variante. Sie besteht lediglich aus eine Wendel und einer Schraube mit einer Spitze. Man fasst den Korkenzieher einfach am Griff, setzt die Spindel auf den Korken an und dreht sie hinein. Ist diese Variante auch von der Sache her unkompliziert, so besteht hier doch das Problem, dass recht große mechanische Kräfte wirken. So kann es schnell passieren, dass Wein verschüttet oder der Korken beschädigt wird. Auch kommt es oft vor, dass der Griff unangenehm an der Hand reibt. Mit ein bisschen Übung hält sich das aber auch im Rahmen.

Der Sommelier-Korkenzieher

Dieses Modell überzeugt vor allem mit seinem handlichen Format. Es handelt sich hierbei um das klassische Kellnerbesteck, dessen Ausmaße in etwa denen eines Taschenmessers entsprechen. Üblicherweise sind in dem Griff eine Korkenzieherspindel, ein Messer und ein Hebelansatz enthalten. Die Handhabung benötigt etwas Übung, ist aber grundsätzlich ganz einfach. Mit dem Messer entfernst du zuerst die (meistens metallische) Schutzfolie, die über dem Hals und der Kapsel aufgebracht ist. Danach setzt du die Spindel mit einem leichten Winkel auf dem Korken an und drehst sie im Uhrzeigersinn hinein.

Während des Drehens sollte die Spindel aufgerichtet werden. So verhinderst, du dass der Korken seitlich durchstoßen wird und bricht. Hast du sie weit genug hineingedreht, setzt du den Hebel am oberen Flaschenrand an und ziehst den Korken leicht heraus. Anschließend setzt du den zweiten Hebelansatz an und ziehst den Korken komplett heraus.

Der Schmetterlingskorkenzieher

Der Schmetterlingskorkenzieher ist die zweite weit verbreitete Variante. Hier sitzt die Spindel auf einem Gehäuse, das über den Flaschenhals gestülpt und anschließend fixiert wird. Das Ganze funktioniert ganz einfach. Nachdem du den Öffner auf den Hals gesetzt hast, drehst du die Spindel mit dem oben angebrachten Griff in den Korken hinein. Danach drückst du beide Flügel des Öffners herunter, sodass der Korken aus dem Flaschenhals gezogen wird. Danach kannst du ihn dann ganz einfach von der Spindel drehen und den Wein einschenken.

Einer der größten Vorteile besteht hier im geringen Kraftaufwand. Durch die Hebelwirkung der Flügel lässt sich der Korken ganz einfach herausziehen. Außerdem ist die Handhabung deutlich einfacher als bei einem Sommelier-Korkenzieher. Hier gelingt das Korkenziehen den meisten gleich beim ersten Versuch. Außerdem ist das Öffnen sauberer. Hier wird garantiert kein Wein verschüttet.

Der Überdruckkorkenzieher

Diese Korkenzieher bestehen üblicherweise aus einem runden Gehäuse, in dem sich eine Hohlnadel befindet. Die Nadel wird hier zunächst durch den Korken gestoßen. Anschließend wird über den Hebel Luft in die Flasche befördert, wodurch ein Überdruck entsteht, der den Korkenzieher herausbefördert. Hier unterscheidet man zwei Varianten. Bei der ersten ist im Inneren eine Gaskartusche verbaut. Das Problem besteht hierbei darin, dass sie nur zum Öffnen weniger Flaschen geeignet ist, weshalb mit gewissen Nebenkosten zu rechnen ist.

Der Federzungen-Korkenzieher

Die letzte wichtige Variante ist der Federzungen-Korkenzieher. Der ist im Prinzip ganz einfach aufgebaut. Hier gibt es einen ovalen metallischen Griff, an den zwei unterschiedlich lange Zungen aus Federstahl angebracht sind. Ihr Abstand entspricht der Dicke eines Flaschenhalses. Die beiden Zungen werden mit einer wippenden Bewegung zwischen Korken und Flaschenhals hineingedrückt und anschließend zusammen mit dem Korken herausgezogen. Der Vorteil besteht dabei darin, dass der Korken unbeschädigt bleibt. Außerdem kann er so auch problemlos wieder in die Flasche gesteckt werden. Ein Nachteil besteht bei Federzungen-Korkenziehern darin, dass sie nicht bei Korken aus Plastik verwendet können.

Korkenzieher mit verschiedenen Extras

Du kennst nun die wichtigsten Typen von Korkenziehern. Bislang haben wir uns dabei ausschließlich manuell bedienbare Ausführungen angeschaut. Es gibt aber auch Korkenzieher mit besonderen Features. Hier sind vor allem die Ausführungen mit elektrischem Antrieb zu nennen. Damit ersparst du dir das oft nicht ganz einfache Ziehen und Zwängen beim Entfernen des Korkens. Hier musst du den Öffner nämlich nur auf den Korken aufsetzen und den Knopf betätigen. Die Spindel dreht sich dann von ganz alleine in den Korken hinein und zieht ihn danach wieder heraus. Hier ist absolut kein Kraftaufwand erforderlich. Lediglich die metallische Abdeckung musst du vorher selbst mit einem Messer abschneiden.

Die Lebenserwartung von Flaschenöffnern

Wenn man einmal einen guten Flaschenöffner gefunden hat, der den eigenen Vorstellungen entspricht, will man natürlich lange damit arbeiten. Um ihn deshalb nicht gleich wieder ersetzen zu müssen, sollte man sich für langlebige Materialien wie Edelstahl und Kunststoff entscheiden. Hier ist man in der Regel für mehrere Jahre versorgt. Wichtig ist dabei vor allem dass alle einzelnen Teile sauber verbunden sind und fest halten. Das gilt vor allem für Schmetterlingsöffner. Hier passiert es schnell, dass die Flügel ihre Spannkraft verlieren und nicht mehr so viel Kraft ausüben können. Auch bei elektrischen Weinöffnern kann die Lebensdauer mitunter kürzer sein, da hier die elektrischen Verbindungen Schaden nehmen können.

Weitere Auswahlkriterien

Daneben gibt es noch einige weitere Aspekte, auf die du bei der Auswahl einen Blick werfen solltest. Dabei geht es vor allem um das Material, Besonderheiten bei der Funktionsweise und Extras, mit denen die Öffner ausgestattet sind.

KaufkriterienDetails
Material
  • Kunststoff: geringes Gewicht, robust, einfach zu reinigen
  • Edelstahl: elegantes Design, sehr stabil, allerdings relativ schwer, pflegeaufwendig
  • Holz: traditionelles Design, leicht, widerstandsfähig
Funktionsweise
  • Manuell
  • Elektrisch, automatisch
  • Gaskorkenzieher
  • Hydraulisch
Extras
  • Gravur: zum Verschenken, besonders beliebt mit Namen
  • Tischbefestigung: für mehr Stabilität beim Öffnen der Weinflaschen, auch Ausführungen mit Wandbefestigung erhältlich

Wichtige Hersteller von Weinöffnern

HerstellerBesonderheiten
Le Creuset
  • deutsche Tochterfirma von französischem Unternehmen
  • große Auswahl an Küchenhelfern für den gehobenen Bedarf
  • große Auswahl an Screwpull-Kellnermessern mit stilvoller Holzabdeckung und eleganten Hebelkorkenziehern mit Kapselabschneidern
  • Material hauptsächlich Holz und Edelstahl,
  • viele Extras wie antihaftbeschichtete Spiralen
  • lange Garantie von 10 Jahren auf Modelle wie den Hebelkorkenzieher mit Kapselabschneider
Alessi
  • italienische Designfabrik, die sich durch ihre Innovationen auszeichnet
  • gegründet 1821 in Piemont
  • viele witzige Designs; z. B. Weinöffner in Männchen- und Vogelform
  • besonders beliebt ist Korkenzieher Anna G.
  • hochwertige Materialien wie Edelstahl und thermoplastisches Harz
  • viele Öffner in verschiedenen Größen erhältlich
WMF
  • Württembergische Metallwarenfabrik
  • 1853 in Geislingen an der Steige gegründet
  • Kombination von hochglanzpoliertem Cromargan und schwarzem Kunststoff
  • beschichtete seelenlose Spindel -> einfaches Hereingleiten, kein Kork gelangt in den Wein
  • Korkenzieher mit halbautomatischer Technik
Fackelmann
  • deutsches Unternehmen
  • große Auswahl vor allem im Bereich Grillbedarf
  • zum Sortiment gehören Sommelier- und Schmetterlingsöffner
  • Öffner mit eleganter Metallic-Kunststoff-Optik
  • mittleres Preissegment

Du siehst, es gibt eine Reihe von Herstellern, bei denen du hochwertige Produkte geboten bekommst. Wenn du dich aber noch ein wenig weiter umsehen willst, haben wir dir an dieser Stelle auch noch ein paar weitere Anbieter zusammengefasst:

  • Laguiole
  • Bosch
  • Tupperware
  • Monopol
  • Brabantia
  • Butlers
  • Vacu Vin
  • Bar Craft

Die beliebtesten Weinöffner im Überblick

WMF Weinkorkenzieher mit Spiralschraube

( Rezensionen)
WMF Weinkorkenzieher mit Spiralschraube

Besonderheiten

  • Maße: 16 x 9 x 6 cm
  • Gewicht: 440 g
  • Material: Metallguss; gehärtete teflonbeschichtete Wendel
  • Beschichtung
  • bewegliche äußere Grifftasten
Wie bei allen WMF-Produkten bekommst du auch bei diesem Weinöffner höchste Stabilität geboten. Der gehärtete teflonbeschichtete Metallguss hält nicht nur allen Belastungen stand, er ist auch sehr pflegeleicht. Vorteile heben viele Nutzer vor allem gegenüber den klassischen Flügelöffnern hervor. Hier klemmt man sich nicht die Finger ein. Man fixiert den Öffner ganz bequem an der Flasche und dreht den Korken dann heraus.

Auch ein weiteres Problem gehört mit dem Weinöffner von WMF der Vergangenheit an. Die Korken werden beim Herausziehen nicht mehr beschädigt. Das heißt, du kannst auch bereits zerbröselte Korken ganz leicht herausziehen. Sogar festsitzende Sektkorken sind mit diesem praktischen Helfer kein Problem.

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Brabantia Korkenheber Klassik

( Rezensionen)
Brabantia Korkenheber Klassik

Besonderheiten

  • Maße: 4,4 x 7,4 x 7,4 cm
  • Gewicht: 95 g
  • Material: Edelstahl
  • Integrierter Kapselschneiden für sicheres Öffnen
  • Antihaftbeschichtung auf offenem Spiralbohrer
Dieser Flaschenöffner punktet vor allem mit seinem eleganten Design und seinen vielen Extras. Hier gibt es ein extra breites Gehäuse, mit dem er für alle Flaschenhalsgrößen geeignet ist. Darüber hinaus ist der Öffner mit einem integrierten Kapselschneider ausgestattet, mit dem sich Standardkapseln öffnen lassen. Ein weiterer Vorteil ist der extra breite Drehgriff, mit dem sich die Weinflaschen ohne großen Kraftaufwand öffnen lassen. Abgerundet wird das Gesamtbild durch eine mit einer Antihaftbeschichtung ausgestattete Spiralspitze, durch die eine Beschädigung der Tischfläche verhindert wird.

Nutzer überzeugt bei diesem Modell vor allem die komfortable Handhabung. Hier rutscht man nicht mit der Hand ab und kann jeden Korken ganz unkompliziert entfernen. Es wird allerdings darauf hingewiesen, dass man keine Prosecco-Flaschen damit öffnen kann.

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Bar Craft Connoisseur Korkenzieher-Set

(99 Rezensionen)
Bar Craft Connoisseur Korkenzieher-Set

Besonderheiten

  • Maße: 25,4 x 22,9 x 6,5 cm
  • Gewicht: 1,8 kg
  • Material: Edelstahl
  • Farbe: Schwarz, Silber, Stahl
  • Rutschfeste Softtouch-Dekoeinsätze
  • Gehärtetes antihaftbeschichtetes Ersatz-Korkenziehergewinde
  • Mit hochwertigem Stopper ausgestattet
Dieses Korkenzieher-Set ist eine echte Augenweide. Mit seiner eleganten metallischen Optik und seinem großen schwarzen Standfuß hinterlässt er immer einen starken Eindruck und beweist, dass es bei WMF nicht nur auf Funktionalität, sondern immer auch auf das Design ankommt. Mit seinem schwarz-metallischen Design kann dieser Öffner problemlos auf dem Tisch stehen bleiben. Er trägt stilvoll zum Ambiente bei. Doch auch die Verpackung hinterlässt hier schon einen ganz besonderen Eindruck. Der Öffner kommt in einer edlen Box. Damit eignet sich der Öffner auch sehr gut als Geschenk.

Ein weiterer Vorteil, den viele Nutzer hervorheben, ist der Bedienkomfort des Öffners. Dank des effektiven Hebels ist nicht viel Kraft erforderlich, um die Korken schnell und unkompliziert zu öffnen. Du musst den Öffner nur aufsetzen, den Hebel herunterdrücken, den Hebel wieder heraufdrücken und schon ist die Flasche offen.

Nicht ganz so zufrieden waren viele Nutzer mit der Halterung. Hier wird darauf hingewiesen, dass es sich lediglich um Plastik handelt, das im Vergleich mit der hochwertigen Ausstattung des restlichen Öffners zu leicht wirkt.

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Le Creuset Classics Taschenweinöffner

(58 Rezensionen)
Le Creuset Classics Taschenweinöffner

Besonderheiten

  • Maße: 2,7 x 5 x 15,2 cm
  • Farbe: Schwarz.
  • Gewicht: 100 g
  • teflonbeschichtete Spirale
  • 5 Jahre Garantie
Dieser Weinöffner zeichnet sich vor allem durch seine Handlichkeit aus. Er hat die Maße eines klassischen Kellnerbestecks und kann ganz einfach in der Hosentasche aufbewahrt werden. Da ist es kein Wunder, dass er bei der Prüfung durch die IHK offiziell zum Restaurantfachmann zugelassen wurde. Besonders praktisch ist hier die Bedienung. Dank des Hebelsatzes kann der Öffner mit nur einem Finger bedient werden. Hier sind kein Drehen und kein Ziehen erforderlich. Viele Nutzer loben die Leichtgängigkeit bei gleichzeitiger Stabilität. Dafür musst du allerdings auch einen etwas höheren Preis in Kauf nehmen. Bei Le Creuset handelt es sich um absolute Spitzenqualität, die auch professionellen Ansprüchen genügt.

Kurzum: Hier wird das Weinöffnen zum Erlebnis. Viele Nutzer berichten, dass es mit diesem Highlight des französischen Herstellers immer wieder Spaß macht, eine Flasche zu öffnen. Wenn auch du es einmal ausprobieren willst und Wert auf Langlebigkeit legst, dann ist dieser Öffner das Richtige für dich.

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Tipps zur Nutzung der Korkenzieher

Wie man die verschiedenen Arten von Korkenziehern richtig benutzt, haben wir dir in den einleitenden Absätzen schon erklärt. An dieser Stelle wollen dir noch ein paar Tipps geben, was du tun kannst, wenn du gerade einmal keinen Öffner zur Verfügung hast und trotzdem ein leckeres Glas Wein genießen willst.

Wie bekommt man den Korken mit dem Taschenmesser heraus?

Natürlich hat man nicht immer einen Flaschenöffner dabei. Das ist vor allem dann ein Problem, wenn man z. B. unterwegs spontan eine leckere Flasche Wein genießen will. In diesem Fall gibt es jedoch eine Lösung: Du nimmst einfach dein Taschenmesser. In jedem klassischen Schweizer Taschenmesser ist ein Korkenzieher integriert. Du musst ihn einfach nur ausklappen, am Korken ansetzen, hineindrehen und herausziehen. Wichtig ist dabei, dass du möglichst kräftig und zentral ziehst. Halt die Flasche dabei aber gut fest.

Was tun ohne Korkenzieher und Taschenmesser?

Natürlich kann es immer mal passieren, dass man unterwegs eine Flasche öffnen muss oder gerade kein Kellnerbesteck zur Hand hat. Für diesen Fall gibt es eine Reihe kleiner Tricks, mit denen man den Korken dennoch aus der Flasche herausbekommt.

Eine Möglichkeit besteht darin, eine Schraube mit großem Durchmesser und einen Schraubenzieher zu verwenden. Du drehst sie einfach als eine Art Ersatzspindel in den Korken. Wenn sie tief genug hereingedreht ist und fest sitzt, klemmst du sie zwischen zwei feste Stäbe, an denen du sie herausziehst. Verwende dabei aber nicht zu viel Kraft, sondern zieh den Korken langsam heraus. Sonst kann es passieren, dass dir die Flasche aus der Hand rutscht.

Eine etwas rabiatere Methode, auf die man nur im Notfall zurückgreifen sollte, besteht darin, den Wein aus der Flasche zu schlagen. Hierzu schlägst du die Flasche horizontal gegen eine Wand, einen Tisch oder einen anderen stabilen Gegenstand. Dabei sollte sich der Korken langsam aus dem Flaschenhals lösen, bis er schließlich mit der Hand herausgelöst werden kann.

Eine andere nicht ganz so vornehme Methode besteht darin, den Korken einfach in die Flasche zu drücken. Das sollte allerdings nicht bei hochwertigen Weinen gemacht werden, da Reste des Korkens in den Wein gelangen.

Das sagen Kunden und Tester

Bei der Auswahl eines Weinöffners ist es immer empfehlenswert, sich neben den Produktvorstellungen auch noch ein paar Tests und Nutzermeinungen durchzulesen. So kann man sich schnell ein Bild machen, welche Ausführung die richtige für einen ist.

Der wichtigste Aspekt ist hier zunächst einmal der Nutzungskomfort. Hier kommt es vor allem darauf an, dass zum Öffnen kein großer Kraftaufwand erforderlich ist. Damit steigt nämlich nicht nur die Anstrengung, sondern auch die Beschädigungsgefahr. Wo man viel Kraft aufwenden muss, um eine Spindel in den Korken zu drehen und den Korken herauszuziehen, kann es auch schneller mal passieren, dass die Flasche aus der Hand gleitet oder dass Korkreste in den Wein gelangen. Sehr beliebt sind deshalb elektrische oder hydraulische Öffner, bei denen praktisch kein Kraftaufwand erforderlich ist und bei denen die Korken praktisch von alleine herausgleiten. Hier wird allerdings oft bemängelt, dass der Strom- und Gaskartuschenverbrauch verhältnismäßig hoch ist. Hier musst du deshalb immer ein wenig mehr Budget einplanen.

Das zweite wichtige Thema ist die Haltbarkeit. Viele Nutzer beklagen, dass die Öffner nur wenige Monate halten. Betroffen sind dabei vor allem die Schmetterlingsöffner, bei denen die Spannung der Flügel oft nach wenigen Nutzungen nachlässt. Achte hier also vor allem darauf, wie sich die Öffner im längeren Einsatz schlagen.

FAQ

FrageAntwort
Sind Weinöffner im Flugzeug erlaubt?
  • Nein. Da die Öffner auch als Stichwaffe verwendet werden können, sind sie an Bord in der Regel nicht erlaubt.
Gibt es weitere Anwendungsgebiete für Korkenzieher?
  • Ja, Korkenzieher können beispielsweise genutzt werden, um alte Dübel aus der Wand zu ziehen.

Fazit

Für einen echten Weinkenner gehört ein stilvoller Weinöffner einfach zur Grundausstattung. Korken und Kunststoffkapseln lassen sich damit ganz leicht entfernen. Auch für spezielle Sonderbedarfe findest du ganz leicht das passende Modell. Hier gibt es T-Korkenzieher, Sommelier-Weinöffner, hydraulische Weinöffner und vieles mehr. In unserem Ratgeber hast du nun alle wichtigen Typen kennengelernt und weißt, worauf du bei der Auswahl achten musst. Wir hoffen, du hattest viel Spaß bei Lesen und wünschen dir einen vollendeten Weingenuss.

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